Winter und Wattestäbchen

Donnerstag, 22. November 2001
Erik
Die Wege aus der Atemnot sind mitunter verschlungen. So muß ich mir neuerdings Wattestäbchen, die mit einer säuregleichen Tinktur versehen sind, bis zum Anschlag in die Nase stecken. Danach muß ich mir 15 min lang das Gesicht verbrühen. Das alles weil mir mal ein Zwerg meine Nase brach. Dummdidumdidum.....

Ok, ok, nicht weiter betteln, "warum" fragt sich der urst Neugierige. Erstens habe ich einen ehrgeizigen HNO Arzt, der wahrscheinlich sehr viel Humor hat, denn es sieht nicht wenig unelegant aus, am Küchentisch mit Säurestäbchen in beiden Nasenlöchern zu sitzten und leidend dreinzuschauen. Aufgrund der Zwergengeschichte kann ich zudem das eine Stäbchen bis in mein Großhirn schieben und das andere nur bis zur Nasenwurzel (sieht laut Silke super aus).

Zweitens darf ich mein Gesicht zwecks innerer Reinigung über kochendes Wasser halten (Vielleicht irgendwas Brahmanisches).

Dann mußte ich auch noch zur Computertomographie, das ist, wenn man entwürdigend, grotesk liegend, auf einer Bahre in eine Röhre (nicht Ofen) geschoben wird (vielleicht irgendein Fruchtbarkeitsritual). Aber wer kann schon von sich behaupten: "Brutaler Karatezwerg schlug mir die Nasenscheidewand krumm" oder als Society-Schlampenversion: "Der hat mich voll Tomograph gemacht"?!

Eben.