Ihr seid neugierig, wie die Hauptstädtler ihr Leben verbringen? Dann seid Ihr hier falsch. Erik behandelt stattdessen Themen von allgemeiner Wertigkeit.
Mittwoch, 4. Oktober 2006 - Erik
Da lächle ich milde und rücke meinen guten Onkel Sessel etwas näher an das Feuer. Drei Jahre habt Ihr keinen Blick mehr in die Flammen meiner Erkenntnisse werfen dürfen, um Euch ein bisschen von dem Flackern unterhalten zu lassen. Ein wenig Zorn Eurerseits sei da angebracht.
Donnerstag, 21. Dezember 2000 - Erik
Weihnachten ist wie Krieg, es gibt jedoch keine Gewinner.
Sonntag, 24. Dezember 2000 - Erik
manchmal spielt einem der Verstand einen Streich. Das ist der Moment, wo man sich Freizeitbeschäftigungen wie dieser hingibt.
Montag, 8. Januar 2001 - Erik
Da saß ich nun im Zentrum der Macht und fast alle waren sie
da, Herr von Franz, Prinz Cechura, Präsident Minarzik und über
ein großes Display aus Berlin zugeschaltet Herr Dr.Meisel,
letzterer begrüßte mich mit den Worten ob "wir denn
ein neues junges Redaktionsmitglied hätten" und "das
ein wenig junges Blut ja nicht schaden kann."
Mittwoch, 17. Januar 2001 - Erik
Da sind Vater und Sohn, die sich am Nachbartisch gerade darüber
unterhalten haben, wie wichtig eine Nasenversicherung heutzutage
ist, doch ein wenig überrascht, überraschter noch werden
sie sein, wenn sie entdecken, daß der Kellner in echt Herr
Kaiser auf Kundenfang ist...
Donnerstag, 5. Oktober 2000 - Erik
Wir befinden uns in einer nicht sehr weit entfernten Zukunft, dieRedaktionsgaleere des Kinderfressers hat sich aus dem terrestrischen Orbit gelöst und ist mit den Schwesterschiffen Kairus und Kirestin eine intergalaktische Kneipentour aufgebrochen, um in allen Galaxien schamlos über die Erde herzuziehen.
Sonntag, 23. Juli 2000 - Erik
Spracherkennungsprogramme werden uns so falsch verstehen, das sie
alles richtig machen, man selbst jedoch um "sehr geehrtes
Fräulein" zu schreiben "mirk Goggelmggel Humbug"
sagen muß.
Mittwoch, 28. Juni 2000 - Erik
Machmal frage ich mich, woher all die Sätze kommen die
offensichtlich wahllos durch die Gegend geworfen werden,
welchen Weg haben sie gemacht, bis sie verwaist auf jemanden
warten der sich ihrer annimmt, irgend jemand muß
sich ihrer annehmen und ich stehe wohlfeil zur Verfügung.
Dienstag, 5. September 2000 - Erik
Es gibt einen Film, in dem jemand gefragt wird: "haben sie schonmal Babytauben gesehen?" "Nö", könnte ich tirilieren "aber haben sie schonmal eine Taube im Flug sterben sehen?", da wäre der Penner aber baff, davon bin ich überzeugt.
Montag, 14. August 2000 - Erik
In diesem Text wurde ein Wort willkürlich durch ein anderesersetzt, raten Fisch welches!
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Meine kriminelle
Laufbahn begann deshalb auch schon sehr früh, sei es als
Armenkassenräuber im Kindergarten (mit 5) oder als Besitzer
einer Privatarmee in der 3. Klasse (finanziert durch
Brausestangen).
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Personen, die
nach meinem Wohlbefinden fragen, mich gar nicht erst zu Wort
kommen lassen und sofort ihre Schicksalsgeschichte runterbeten,
mir aber dann nach einer guten Stunde vorwerfen, ich solle doch
auch mal was sagen, bekommen von mir außer eisigem
Schweigen ein paar Schüsse in die Kniescheiben.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Ich
tauche in meinem Bett; und zwar unter, ich fliege eine Runde um
dann festzustellen das irgendetwas nicht stimmt. Ich konsultiere
mein Fieberthermometer und stelle fest, dass ich etwas besonderes
bin, nämlich krank.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Der Kreativität
gönnen wir einen Rettungsring aus Vergesslichkeit; und diese
Welle hinterlässt einen Frieden, die Ruhe nach dem Sturm, bis
neuer Unfug wächst, der mir die Unruhe zum Leben einbrockt.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Nein, schon lange
ist nicht mehr Mitternacht die Geisterstunde, und auch wandeln
dann nicht mehr Untote unter den Lebenden, nein, es passiert etwas
viel gruseligeres zur neuen Zeit des Horrors, ich spreche von der
magischen Zeit 20.15 Uhr.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Die fröhlichen
Wustthekenfrauen lächelten Dir zu und überreichten Dir
eine herrliche schmeckende Scheibe der sogenannten "Kinderwurst".
Stolz genoss man es, privilegierter als die eigene Mutter zu sein,
die, wenn sie Aufschnitt wollte, schließlich dafür
blechen musste.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
The lonesome
BWL-Man, leide um die Firma zu retten, nur Du hältst den
Konzern am laufen auch wenn "die da Oben" alles falsch
machen.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Um 14 Uhr würde
mein Tag beginnen, stundenlang würde ich frühstücken,
die Sonne eines ruhigen Nachmittags genießen, mir die Füße
massieren lassen und schöne Frauen den Sport treiben lassen,
den ich eigentlich machen müsste.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Eine Stimme erhebt
sich: "DU WILLST ALSO AUFGENOMMEN WERDEN?"
"J-Ja, erwidere ich."
"SPIEL UNS DAS HOHE E!"
Der Raum wird riesengroß.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Berlin 2 Uhr
nachts, Blaulicht, Sirenen, aus einem Megaphon krächzt es "tu
et nich, Junge! Das hat doch keinen Sinn!" Doch für mich
gibt gerade das den Ausschlag:
Keinen
Sinn.
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Welch prickelnd
lustvolles Gefühl der Macht überkommt mich, beim
Gedanken jemand könnte mich nach dem Weg fragen, mich somit
praktisch als Hauptstädter legitimieren! Grob würde ich
schnauzen "Wat woll'n sen da" oder "gibs hia nesch"
und die nichtsahnenden Vollbräsen würden weise sagen:
"Ja, ja anderer Einheits-wischiwaschitourist, der du neben
mir unwissend dahinflanierst, das war die berühmte Berliner
Schnauze".
Mittwoch, 20. Dezember 2000 - Erik
Ja, ich habe euch
gekauft, ich habe das neue Millennium gekauft und es patentieren
lassen, und wenn ihr eine Zukunft haben wollt müsst ihr bei
mir angeschissen kommen und sie auslösen, weil ihr gefeiert
habt, während ich gearbeitet habe.
Mittwoch, 17. Oktober 2001 - Erik
Kann man nach den Attentaten in den USA überhaupt noch Kinderfresserartikel schreiben? Man kann: Erik Meisel und sein persönliches Statement zur Weltlage.
Dienstag, 16. April 2002 - Erik
Ein zwei Tage abgelaufener Joghurt wandert bei mir ungesehen in den Müll, eine vier
Tage zu alte Suppe aus der Dose schmeiße ich, metaphorisch gesehen, im hohen
Bogen aus dem Fenster und Dinge ohne Haltbarkeitsdaten fasse ich nur mit einer
sterilen Zange an.
Donnerstag, 22. November 2001 - Erik
Darf man nach dem 11. September überhaupt noch über Wattestäbchen schreiben??
Erik darf und tut dies hiermit in aller Form!
Donnerstag, 6. Dezember 2001 - Erik
Der Kaufhof in Berlin veranstaltet um Weihnachten immer eine herzallerliebste Aktion:
die kleinen und die großen Konsumopfer dürfen ihre Wünsche aufschreiben.
Was dabei rumkommt wird, nach kräftiger Zensur, ins Schaufenster gehängt.
Mittwoch, 9. Juli 2003 - Erik
Nur die Kratzspuren an der Türzarge in meiner Uni weisen noch darauf hin, das ich hier dereinst friedlich vor mich hinstudierte. Sie sind auch das letzte, was ich von ihr sehe, als vier Schwerbewaffnete mich wiederholt vom Gelände schleifen, meine flehentlichen Bitten ignorierend, „
schickt mich nicht da raus, ich bin noch nicht so weit!“
Donnerstag, 6. Juni 2002 - Erik
Wie zum Teufel soll man also heute noch erkennen können, ob eine Forderung oder Aufgabe tatsächlich unmöglich ist?
Neulich auf der Sommerblumenwiese „Dolce Vita“ fragte ich den Allvater.
„Allvater,“ fragte ich, „Allvater, wie erkenne ich, dass mir eine unmögliche Aufgabe gestellt wird?“.
Mittwoch, 20. Juni 2001 - Erik
Ist ihnen schon einmal aufgefallen, das man immer der letzte ist, der merkt das man verliebt ist und ist ihnen des weiteren schon einmal aufgefallen, daß man immer der Letzte ist, der merkt das diese Liebe erwidert wird?
Eriks Frankreichkolumnen
Freitag, 27. April 2001
Erik - Bienvenu, Monsieur L'Érique
Erik ist in Frankreich, und so lange wird die Lokalredaktion Berlin dicht gemacht. Dafür gibt es aber die viel prestigeträchtigere Auslandsredaktion Nantes ...
Dienstag, 19. Juni 2001
Erik - Cidre in der Nacht
Ein Gläschen Cidre in der Nacht
hat selten jemanden umgebracht!
(französische Volksweisheit, ab jetzt zumindestens)
Dienstag, 15. Mai 2001
Erik - Über Fussballer
Ich bin der König der Welt
Freitag, 22. Juni 2001
Erik - Ich will es plätschern hören...
Dieser Text ist optional für Alleinstehende, -gelassene oder Paare verfaßt worden.
Sonntag, 24. Juni 2001
Erik - Unsterblichkeit
Ein neuer Service von unserem Mitarbeiter Erik Meisel
Dienstag, 26. Juni 2001
Erik - Immer wieder Sonntags
Ein Mann hadert mit sich und seiner Antriebslosigkeit - natürlich unser Mann im Franzosenland.
Donnerstag, 28. Juni 2001
Erik - Der modernisierte Kinderfresser
Erik hat mal wieder unterbewußte Kindheitserfahrungen, schlechte japanische Motorradfilme und leere Hubba-Bubba-Packungen zu einem verwirrenden Text-Conglomerat verschmolzen. Muß man gelesen haben! (Marcel Reif-Radecki)